Kapitel 21

„WAS? Wiederhol das noch mal!“ Mit diesen Worten stürze ich Raven entgegen, als der Bus endlich auf dem Schulhof zum Stehen kommt.
„Das meinst du nicht ernst! Das meinst du nicht! Das KANNST du nicht wirklich ernst meinen!“, sprudelt es aus mir heraus.
„Tiara! Hör doch erstmal auf, Raven so hin und her zu schütteln, die kann gleich gar nichts mehr sagen.“, funkt mir Fiona dazwischen.
Huch? Die ist auch da? Muss ich gleich mal fragen, warum sie sich nicht gemeldet hat.
„Also?“, frage ich ein weiteres Mal, nachdem ich Raven losgelassen habe.
Diese fasst sich an den Kopf, schüttelt sich danach und schaut mich vorwurfsvoll an. „Aua… Tiara, du bist gemein, du kannst mich nicht einfach so durchschütteln! Jetzt sag ich gar nichts mehr!“

„Lass meine Freundin am Leben, wenn’s geht, ok?“, schmunzelt Sasha mir zu, während er auf Raven, Fiona und mich zukommt. Er hat wohl erst Ren begrüßt.
„Du…. Du…“ Mist, ich bringe nicht mehr heraus?
„Was soll mit mir sein, hm?“ Er zwinkert mir zu.
„Ach, übrigens, Tiara?“, druckst Raven herum und zupft mir am Ärmel.
„Was denn?“
„Ma hat’s doch gepetzt.“, fährt sie flüsternd fort.
„Was hat sie ge- Halt mal. Hat sie nicht wirklich, oder?“, frage ich.
„Doch, hat sie. Sasha – ähhh… Cronos hat’s mir grad gesagt.“
Ich ziehe sie ein wenig von der Gruppe weg und frage: „Du bist aber nicht mit ihm zusammen, weil…“
“Nein, Tiara. Wie ich schon sagte: Ich hab es gerade erst von ihm gehört.“
„Och nööö… Musst du jetzt etwa wirklich noch in die Bibliothek?“
„Hehe… Nein. Allerdings unter einer Bedingung.“, grinst sie mich an.
„Und was für eine soll das sein?“
„Ich soll Mama nichts davon erzählen. Naja – ich wette, sie würde es mir ohnehin nicht glauben.“
Wir nicken uns gegenseitig zu, schielen noch mal in die Richtung unserer beiden Jungs und grinsen uns an.

„Kommt ihr auch noch mal wieder? Oder plant ihr da gerade eine Verschwörung?“, fragt Ren.
Ups, da fällt mir ein, ich muss ja noch meinen Koffer aus dem Bus holen!
Während ich also zum Bus gehe, um meine Sachen zusammen zusammeln, macht Raven sich wieder an Sasha ran. Bin ich auch so in Gegenwart von Ren? Ist ja schlimm.

„Du? Tiara?“ Fiona tippt mir auf die Schulter, während ich meinen Koffer aus dem Gepäckfach wuchte.
„Was ist denn?“, frage ich mehr geistesabwesend als wirklich interessiert.
„Du… Es tut mir Leid, dass ich die letzten Tage nicht angerufen habe.“
„Ach, ist schon in Ordnung. Was ist denn passiert?“
„Ähm… Naja…“ Sie schaut sie um. „Du, ich glaub, das erzähl ich dir, wenn wir mal beide unter uns sind, ok? Hier sind mir ein paar zu viele Ohren…“
Huch? So hab ich sie ja noch nie erlebt, was ist denn mit ihr los…?
Noch bevor ich sie fragen kann, kommt allerdings Ren und legt seinen Arm um meine Schulter.
„Du, Sasha und ich wollen nach Hause. Wir beiden sehen uns morgen wieder, ja?“
„Ok, geht klar. Habt ja nun viel zu erzählen…“
„Eben. Außerdem möchte er mehr über Cassiopaya hören.“
„Mhm… Naja. Kannst ihm ja einiges zu erzählen. Aber mal eben eine Frage, Ren.“
„Was denn?“
Ich ziehe ihn ein Stück weit weg von den anderen unserer Gruppe.
„Sag mal… Wenn du ein Dämon bist und Sasha Cronos… Darf ich mal fragen, was Andreas dann sein wird? Und sag nicht, er ist komplett normal, das werde ich dir nicht glauben.“
Ren schmunzelt mal wieder. „Du, ich weiß jetzt ehrlich nicht, ob ich dir das einfach so sagen kann…“
„Tu es einfach, ja? Ich kenn nämlich ein Mädchen, was ziemlich verknallt in ihn ist und ich will nicht, dass sie den Schock ihres Lebens bekommt. Ich sag ihr ja auch gar nicht weiter, was du mir sagen könntest.“
Mich verlässt das Gefühl einfach nicht, dass Fionas Niedergeschlagenheit mit Andreas zu tun hat.
„Hmm… Na gut. Dann hör mal zu.“

Kurze Zeit später stehen wir wieder bei den anderen. Ren und Sasha verabschieden sich und ich muss Raven davon zurückhalten, den beiden – oder eher: Sasha – nachzulaufen. So anhänglich bin ich nicht, das weiß ich.
Naja…
Ok, eigentlich schon, aber ich hatte Ren ja schon eine ganze Woche für mich.

„Und, Tiara? Wie war es?“, fragt Salima, als wir – Fiona, Raven und ich – endlich beim Auto ankommen. Warum stand sie denn nicht beim Bus?
„Es war klasse! Naja… Bis auf diese beiden Ausnahmen. Aber ansonsten total toll! Und sieh mal!“ Ich krame eine Weile in meiner Tasche, dann finde ich, was ich suche und halte es stolz in die Runde.
„Ein Schaf?“, fragt Raven.
„Ein Schaf. Tatsache.“, bestätigt Fiona.
„Ein rosa Wärmflaschenschaf. Ist ja krass, wo hast du das her?“, schmunzelt Salima.
„Hähä! Das hab ich von meinem Team bekommen! Knuddelig, oder?“, strahle ich.
„Warum bekommst du einfach etwas von deinem Team?“, hakt Fiona nach.
„Nun… Eh… Naja, ich hab an einem morgen bemerkt, dass ich meine Periode hatte und böserweise waren die Bauchschmerzen nicht einfach so wegzubekommen. Die Jungs hatten da Mitleid und haben mir Mää geschenkt!“
„Mää?“ Raven schaut mich an, als ob ich nicht mehr alle Tassen im Schrank hätte. Was haben die alle gegen den Namen, der ist doch total passend!
„Och, menno. Ihr habt doch alle keine Ahnung.“
Von hinten schlingt Raven mir ihre Arme um die Schultern. „Ach, ist doch schon in Ordnung. Bei Namen warst du ja noch nie besonders kreativ…“
Na Dankeschön, du meine ach so gute Freundin. Die erzähl ich jetzt bestimmt nichts mehr von der Fahrt – aber ok, sie kennt vermutlich eh schon alles.

„Steigst du jetzt ein, Kleine?“, fragt Salima in dem Moment.
„Ja, ich bin ja schon fertig!“ Mein Koffer ist im Kofferraum verstaut und kaum sitze ich auf dem Beifahrersitz, fahren wir auch schon vom Parkplatz runter.
Man, was freue ich mich auf mein Bett… Endlich mal wieder ausschlafen! Kein gezeter, wer wann ins Bad darf…
Aber auch keine so leckeren Nudelsuppen mehr. Ich hab doch glatt vergessen, die Frau des Hauses nach ihrem Rezept zu fragen.
So ein Mist aber auch.

„Jetzt schieß schon los, was ist denn so passiert?“, quengelt Fiona von der Rückbank.
Ach du je. Alles?
Naja, ok…

Als das Auto auf unserer Auffahrt halt macht, bin ich schon fast zu Ende mit meiner Erzählung.
„Du, Tiara? Tut mir wirklich Leid, aber ich muss noch mal weg! Wir brauchen morgen für den Club einige Dinge, da wir zusammen frühstücken wollen und äh… Naja, ich hab’s bis jetzt irgendwie vergessen, dass ich da auch noch etwas für besorgen muss! Tschühüss!“ Und schon ist Raven weg.
Na das kam jetzt ja sehr spontan…
Warum nur meldet sich da das Gefühl, dass sie einen gewissen Jemand besuchen gehen will?
Naja. Ist ja ihre Sache.

„Ich helfe dir, deinen Kram mit nach oben zu bringen, ok?“, bietet Fiona sich an.
„Ja klar, danke!“ Hilfe kann ich gut gebrauchen.
Kurz darauf ist sie auch schon mit meinem ganzen Kleinkram beladen: Rucksack, mein Mää, einige andere kleine Dinge und zu guter letzt mein Kissen, dass leider nicht mehr so recht in meinen Koffer passen wollte.
Währenddessen hat Salima meinen Koffer bereits in der Hand und den Schlüssel in der Tür. Eigentlich bräuchte sie ja keinen Schlüssel – wozu hat man denn Bedienstete? -, aber sie findet irgendwie, dass sie es viel zu lange gewohnt war, dass man ihr die Türen aufhält. Ihr letzter Freund war selbst ein Herrscher und daher wurde meine Schwester auch immer gleich als etwas Besonderes behandelt. Nachdem er sie dann – warum auch immer – verstoßen hat, hält sie diese ganzen Ehrerbietungen für vollkommen überflüssig. Wäre sie nicht auf gleichzeitig eine sehr hoch gestellte Priesterin des Yggdrasil, ich mag wohl wetten, dass sie sich einfach ein kleines Häuschen hier in Tokyo genommen hätte. Aber so braucht sie es ja nicht…

Nachdem die beiden meine Sachen in meinem Zimmer abgestellt haben, meint Salima: „So, ich geh jetzt erstmal runter und mache uns eine schöne Kanne Tee. Danach erzählst du uns mal, was los ist, Fiona.“
Huch? Sie weiß auch davon?
„Woher weißt du, dass…“, fängt Fiona an.
„Man sieht es dir an, glaube mir.“ Salima lächelt uns zu, dann verschwindet sie aus der Tür.

„Jetzt werde ich also auch schon gelesen wie ein Buch, ja?“ Fiona schaut fragend zu mir hinüber. „Ich dachte bisher, dass sei deine spezielle Gabe gewesen, Tiara.“
Danke auch, Fiona.
„Hier, fang!“, rufe ich ihr zu und werfe ein Kissen in ihre Richtung. Leider fängt sie es auch wirklich, ich hatte irgendwie gehofft, es würde in ihrem Gesicht landen. Schade…
„Hast du ihr etwas gesagt, Tiara?“, fragt Fiona.
„Wem? Salima? Ne, glaub mir. Aber sie weiß ja auch immer, was in mir vorgeht, also warum sollte sie es nicht auch bei dir können?“
„Weil ich nicht ihre Schwester bin?“
„Hm… Ok, da könntest du Recht haben.“

Während Fiona und ich es uns gemütlich machen – lang lebe unsere Kissenecke -, kommt Salima bereits wieder in das Zimmer und stellt das Tablett, das sie trägt, vor uns ab.
„So, ich hab auch gleich noch Kekse und Schokolade mitgebracht. Nachdem mein Freund meinte, er hätte mich nicht mehr nötig, habe ich tagelang nur von Keksen und Schokolade gelebt und irgendetwas sagt mir, dass du die jetzt auch brauchst, Fiona.“ Salima setzt sich Fiona gegenüber hin und verteilt die Tassen.
„Aber ich…“, setzt Fiona an, doch sie wird von meiner Schwester unterbrochen.
„Fiona, man sieht es dir an, wirklich. Irgendetwas ist da bei dir im Busch und ich mag wirklich wetten, dass es mit einem gewissen Jungen zu tun hat. Um es kurz zu fassen: Du siehst aus, als ob du Liebeskummer hoch drei hast.“
Ein paar Momente sitzt Fiona einfach mit fassungslosem Gesichtsausdruck am Tisch, dann lässt sie sich rückwärts in einen Berg Kissen plumpsen.

„Ja, du hast Recht, ich hab wirklich Liebeskummer…“ Sie greift nach ihrer gefüllten Tasse Tee. „Wisst ihr, ich bin ja auch im gleichen Club wie Andreas, und… kürzlich, da… Naja…“
Salima reicht ihr eine Packung Taschentücher. Hatte sie die auch schon eingeplant?
„Red ruhig mal weiter, wir hören zu.“, beruhigt Salima sie und rührt in ihrer Tasse.
„Naja… Kürzlich, als wir zusammen im Gewächshaus waren – es ist der Botanikclub, den wir besuchen, müsst ihr wissen -, naja, ich war so fürchterlich aufgeregt… Immerhin waren wir zusammen und…“ Ein weiteres Mal greift sie nach der Taschentuchpackung.
„Fiona, hol mal tief Luft, ja? Beruhige dich erstmal.“, versuche ich ihr zuzureden. Leider nur mit mäßigem Erfolg, denn sie schluchzt noch immer hemmungslos.
„Also… Andreas und ich waren zusammen dazu eingeteilt, ein paar Venusblumen aus dem Gewächshaus zu holen. Aber ich war so fürchterlich aufgeregt und da ist es mir dann passiert…“, schluchzt sie.
Als nach einer Pause immer noch nicht kommt, was da passiert ist, fragt meine große Schwester vorsichtig nach.
„Was ist passiert, Fiona?“
„Ich hab ihn vergiftet…“

Vergiftet?
Wie jetzt?
Salima und ich schauen uns überrascht und fragend an.
„Was meinst du mit ‚vergiftet’? Sind die Blumen giftig, oder so? Hast du davon eine auf ihn drauf fallen lassen?“, frage ich.
Inzwischen ist die Packung Tempos bereits fast ganz aufgebraucht und Salima kramt eine neue hervor.
„Nein, nicht die Blumen… Ich! Ich bin hier giftig…“, bringt Fiona heraus.
„Ehm… Fiona, ich glaub, das musst du uns erklären.“, hakt Salima nach.

Nach ein paar weiteren Schluchzern spricht Fiona dann auch weiter.
„Naja… Ihr wisst ja, dass ich nicht von hier komme. In der… Dimension, wo ich geboren wurde, wird jedem Kind einer neuen Generation eines Dorfes eine besondere Gabe gegeben. Nun… Bei mir ist es wohl eher ein Fluch.“
Bei der entstandenen Pause sehen Salima und ich uns an, danach erzählt Fiona weiter.
„Meine Mutter war ebenso eine Gabe gegeben, wie mir. Sie konnte Gifte heilen und wusste ganz genau über Kräuter bescheid. Ich weiß nicht warum, aber ich bekam die Gabe, selbst zu vergiften… Sie wurde von niemandem ausgesucht, sie wird einfach angeboren. Niemand wusste bis zu dem Zeitpunkt, dass ich verschwand und hier auftauchte, warum.“
Sie nimmt zitternd einen Schluck aus ihrer Teetasse und ich setze mich neben sie, um sie in den Arm zu nehmen. Das wusste ich ja noch gar nicht, dass Fiona das kann?
„Dadurch, dass ich niemals ein Training darin bekam, wie ich meine Fähigkeiten einsetzen könnte, habe ich auch nur sehr, sehr langsam gelernt, sie zu beherrschen. Wobei – beherrschen ist bestimmt das falsche Wort. Ich kann es unterdrücken, dass ich dauernd giftig bin, das ist leider auch schon alles. Wenn ich besonders… nervös bin, kann ich das nicht zurückhalten und dann sollte man mir auch nicht gerade zu nah kommen…“
„Eh… Du meinst so nah, wie ich grad bin?“, frage ich etwas zweifelnd.
„Naja, eigentlich schon… Ich weiß nicht wieso es bei dir nicht wirkt, aber ich habe schon recht früh gemerkt, dass du anscheinend immun gegen mich bist. Raven genauso. Ich denke, dass das daran liegt, dass ich damals recht unsanft auf euch gelandet bin, als ich durch den Dimensionsbruch von meiner alten in diese Welt gefallen bin. Vielleicht habt ihr da ja irgendetwas von mir abbekommen?“
„Hehe… Das mag ich wetten. Jetzt kann ich es mir auch erklären, warum es eine Woche lang überall bei mir gejuckt hat…“ Ja, das war wirklich eine sehr, sehr fiese Zeit.
„Gejuckt? Normalerweise verliert man doch sein Bewusstsein?“ Fiona schaut mich fragend an.
Da fällt mir auf: Sie schluchzt ja gar nicht mehr?
„Ne, also bei Raven hat es gejuckt und bei mir genauso.“, erkläre ich ihr.
„Vielleicht hast du mehrere verschiedene gifte, Fiona?“, wendet Salima ein.
„Hmm… Das kann auch sein. Ich habe es ja nie ausprobiert…“
Sie nimmt sich einen Keks vom Teller und knabbert Gedankenverloren an ihm herum.
„Sag mal, Tiara… Du würdest nicht zufällig…?“, fängt sie nach einer kurzen Pause wieder an.
„Was? Dir als Versuchskaninchen dienen? Nein, danke. Die eine Woche hat mir wirklich gereicht…“ Und es kann immerhin sein, dass sie auch weniger gefährliche Gifte in sich trägt?
„Och, schade.“, mault meine Freundin.

„Aber Fiona? Du hast gar nicht gesagt, was nun eigentlich passiert ist, nachdem du Andreas vergiftet hast?“, erkundigt sich Salima.
Fiona schnappt sich ein weiteres Taschentuch, dann erzählt sie weiter:
„Was passiert ist? Nun… Naja… Das kann ich ehrlich gesagt gar nicht sagen, ich bin nämlich weggerannt…“
„Wie bitte?“, fragt Salima ungläubig.
“Ja, was hätte ich den tun sollen?“
„Hilfe holen wäre nicht schlecht gewesen.“, wendet meine Schwester erneut ein.
Betreten sieht Fiona zum Boden.
„Weißt du denn, was du für ein Gift genutzt hast?“, frage ich vorsichtig.
„Ne, woher denn? Ich weiß ja erst seit fünf Minuten, dass ich unterschiedliche zu haben scheine… Und wenn das nun ein ganz gefährliches war?“
„Ehm… Ne, glaub ich nicht, Fiona. Ren hat mir vorhin erzählt, dass es Andreas blendend geht. Der hat wohl mal bei meinem Freund angerufen, während wir weg waren.“
„Ah… Dann ist gut, ich hatte mir schon Sorgen gemacht… Ich konnte die ganzen letzten Abende nicht schlafen, deswegen…“
„So schlimm?“, fragt meine Schwester und schiebt ihr die Schokolade hin. Fiona greift zu, während sie sich eine Träne aus dem Augenwinkel wischt.
„Jetzt kann ich ihm doch bestimmt nicht mehr unter die Augen treten… Was wird er wohl denken…?“
Und schon ist auch die zweite Packung Taschentücher Geschichte.
„Hm… Fiona? Ich hab da eine Idee.“, grinse ich ihr entgegen.
Sie schaut fragend zu mir hin, dann fahre ich fort: „Ich nehm dich einfach morgen mal mit zu Ren! Da wird doch hundert pro auch Andreas sein, dann kannst du ihn doch gleich fragen!“
„NEIN!“, geschockt rückt sie einige Meter von mir weg.
„Och, Fiona… Glaub mir, ich weiß, dass Andreas das gar nichts ausgemacht hat, was du ihm im Gewächshaus angetan hast. Vertrau mir einfach!“
Hehe… Manchmal ist es gut, mehr über den Verehrten zu wissen, als die Verehrerin es tut…

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