Nun, ich konnte nicht ganz so schnell einschlafen, wie ich gedacht
hatte und die ganze Nacht über hatte ich Alpträume von dieser
Cassiopaya. Was, wenn sie mich noch mal angreift, wenn ich schlafe? Sind
die anderen aus der Mannschaft auch in Gefahr? Und was meinte sie eigentlich
mit „eine ganz Neue“?
Vielleicht wäre es ja das beste, wenn ich wieder fahren würde?
Dann könnte ich auch Raven besser zur Seite stehen…
„Hey! Aufstehen!“, reißt mich Toshies gut gelaunte
Stimme aus den Gedanken. Achja, es ist ja schon wieder sechs Uhr. Mittlerweile
konnten wir ihm wenigstens diese eine Stunde abringen, die wir mehr schlafen
dürfen.
Allgemeines Gemurmel wird hörbar und nun fangen auch noch Toshis
Wecker an, zu klingeln. Er hat wirklich jedem von uns einen Wecker mitgebracht
– das Dumme ist, dass nur er weiß, wie man die abstellen kann.
Noch nie habe ich eine so fiese Taktik kennen gelernt, um Leute aus den
Federn zu werfen.
Aber ok, hat wohl keinen Zweck, sich die Decke über den Kopf zu ziehen.
Bei dem Lärm kann ich nicht weiterschlafen…
Aua! Was war denn das…? Bauchschmerzen? Na klasse…
Als ich die Decke aufschlage, um aufzustehen, wird mir erst bewusst, was
das für Bauchschmerzen sind.
„Scheiße!“, entfährt es mir. Glücklicherweise
nicht sehr laut, denn anscheinend hat es nur Ren neben mir gehört.
Dieser schaut natürlich auch gleich herüber.
„Ist was?“, kommt seine Frage.
„Eh…“ Was soll ich denn darauf sagen? Inzwischen habe
ich die Decke wieder über mich rübergeschlagen und halte mir
mit einer Hand den Bauch. Menno, meine Tage waren doch erst nächste
Woche dran, warum muss ich die denn ausgerechnet jetzt bekommen? So ein
verdammter Mist!
„Geht es dir nicht gut? Du siehst blass aus.“, fragt er mit
besorgter Mine.
„Ich… Ich hab Bauchweh, ist nichts Schlimmes…“,
bringe ich heraus. Leider ist das gerade mal eine komplette Lüge,
denn es tut inzwischen verdammt weh da unten.
„Tiara? Magst du nicht auch aufstehen?“, fragt Toshi, der
inzwischen auch schon bei mir steht.
„Sie hat Bauchweh, Toshi.“, antwortet Ren an meiner Stelle.
„Bauchweh?“, wendet sich Toshi wieder an mich.
Ich nicke bloß und presse meine Hand noch etwas stärker auf
meinen Unterleib. Mensch, tut das weh… Ich glaub, ich brauche für
heute eine Schmerztablette, wenn das nicht gleich wieder aufhört.
Und ganz dringend: Binden. Ich hoffe, ich habe genug dabei?
„Ach, ihr Idioten.“, mischt sich nun auch noch Irie ein. Klasse,
wenn das so weitergeht, habe ich bald die ganze Mannschaft um mich herum
sitzen.
„Lasst die arme Tiara einfach mal in Ruhe. Dann macht sie heute
halt mal nicht beim Training mit, ist doch auch egal. Aber Tiara?“
“Hm?“ Ich blicke ihn fragend an.
„Du musst uns versprechen, heute nicht raus zu gehen! Wenn einer
von uns dich draußen erwischt, machst du das Doppelte unseres Pensums,
hast du mich verstanden?“, mahnt er.
Huch? Wie ist Irie denn drauf? So kenn ich ihn ja gar nicht?
“Ehm, ja, geht klar. Ich hatte auch ehrlich gesagt nicht vor, mich
heute von hier wegzubewegen…“ Mal abgesehen vom Gang zum Badezimmer,
versteht sich.
„Irie? Also eigentlich bin ich das ja noch, der hier…“,
mischt sich Toshi wieder ein.
„Toshi, vertrau mir einfach. Ich glaub, ich weiß, was sie
hat und glaube mir: Hättest du das, würdest du auch nicht springenderweise
durch die Landschaft jagen.“, erklärt Irie ihm mit ernster
Mine.
Ren schaut verwundert zu Irie hinüber und mir danach ins Gesicht.
“So schlimm?“, fragt er, während Irie und Toshi noch
weiterdiskutieren, wer hier eigentlich das sagen hat.
Ehrlicherweise nicke ich. Es ist wirklich ätzend…
„Ok, dann hau dich wieder hin. Ich bin die ganze Zeit hier irgendwo
auf dem Platz vor dem Haus, also wenn was ist…“
„Geht klar, Ren.“ Ich lächle ihn an und er lächelt
zurück. Irgendwie habe ich das dumme Gefühl, dass er keine Ahnung
hat, was das für Bauchschmerzen sind. Aber vermutlich ist das bei
richtigen, weiblichen Dämonen wohl auch nicht vorgesehen, einfach
mal so einmal im Monat zu bluten wie sau.
Einen zärtlichen Kuss später befinden sich Ren, Toshi und Irie
auch schon bei den anderen draußen. Hm… Ich hab das dumme
Gefühl, Irie will dafür auch wieder eine Gegenleistung, aber
meinetwegen kann er die haben. Er hat mir meinen Tag gerettet.
Ein paar Stunden später, irgendwo so um zwei herum, klingelt mein
Handy.
„Hallo?“, melde ich mich.
„Ah! Tiara! Gut, dass du dran bist!“, höre ich Raven.
„Hi! Na, hast du wieder gute Laune?“
„Klar! Aber ich muss dir unbedingt etwas erzählen!“
„Na dann schieß los!“ Gut, dass es ihr wieder besser
geht. Reicht ja, wenn eine von uns Probleme hat.
„Ich war heute wieder beim Club, und…“
“Ist der schon zu Ende?“, falle ich ihr dazwischen.
„Nein, wir haben Mittagspause. Also als ich da so neben Sasha saß
und Gedankenverloren auf meinem Blatt rumkritzelte – ich war in
Gedanken immer noch bei Mama, ich bin immer noch nicht sicher, dass sie
Cronos nicht bescheid gesagt hat – nun, da meldete sich Sasha flüsternd
bei mir.“
“Echt? Er hat dich angesprochen?“
“Ja! Und weißt du, was er gesagt hat?“
“Nö, keine Ahnung.“ Man, die klingt ja richtig aufgedreht?
“Er meinte, ich würde die Bögen falsch zeichnen.“
Eine kurze Pause entsteht.
„Eh… Hä? Bögen? Was für Bögen?“
“Ja, genau das habe ich mich auch gefragt, weißt du? Nun…
Ich habe dann erst auf meinen Zettel geschielt und bemerkt, dass ich schon
wieder dabei war, die Zeichen für den Zeitstopp-Spruch zu malen.“
“Aber das heißt ja, dass er die kennt?“ Kann das sein?
Ich kann es mir kaum vorstellen… Aber Ren hat ja gesagt, dass Sasha
und Andreas auch aus einer anderen Dimension kommen, also warum nicht?
„Ja! Ist verrückt, oder? Nun, ich habe ihn natürlich gefragt,
woher er das weiß.“
Und wieder eine Pause.
„Und?“, frage ich dann doch. Mensch, ich will wissen, wie
es weitergeht!
„Er hat mich gefragt, ob ich mit Namen Teruma heiße und als
ich das bejaht habe, schmunzelte er mich an! Nun… Ehrlich gesagt
muss ich da wohl ziemlich bescheuert aus der Wäsche geschaut haben,
der er grinste kurz darauf… Ich fragte ihn also, woher er das weiß
und er meinte bloß, dass er meine Mutter kennen würde.“
Oh, oh. Ich hab da so ein ganz dummes Gefühl im Magen… Aber
erst ein Mal sollte ich sie wohl aussprechen lasssen.
„Du sagst ja gar nicht? Na ok, dann rede ich halt weiter. Ich starrte
ihn natürlich ziemlich fragend an und da sagte er bloß, wir
würden nachher weiterreden.“
„Nachher? Wann nachher?“
„In unserer kurzen Pause. Die war vor - einen Moment, ich muss nachsehen
– etwa einer Stunde. Wir beide gingen raus auf den Pausenhof und
da erzählte er mir dann, er sei auch ein Zeithüter – also
genau wie meine Ma! Ist doch kaum zu glauben, oder? Kaum verliebe ich
mich mal, hat diese Person den gleichen Beruf wie meine Mutter!“
“Oh… Ehm…“
„Aber egal. Wir kamen zumindest darüber ins Gespräch,
was es heißt, ein Zeithüter zu sein – denn natürlich
habe ich ihn darüber ausgefragt. Kann ja nicht sein, dass einfach
so ein Musiker aus einer unbekannten Stadt ein Zeithüter ist und
so viel darüber weiß. Ich meine: Hey, er kann sogar alle Zeichen
der Zeitsprüche auswendig und vollkommen perfekt aufmalen! Ist doch
Wahnsinn, oder? Zumindest… Was er mir dann erzählte, hat mich
beinahe aus den Socken gehauen. Kannst du dir denken, was er mir gesagt
hat?“
“Dass er, Ren und Andreas aus einer anderen Dimension kommen?“
Schweigen am anderen Ende des Telefons.
„Woher weißt du das?“, kommt die leicht verwirrte Frage
von Raven.
„Äh… Naja, Ren hat es mir gestern gesagt.“
„Und du erzählst es mir nicht gleich?!“
“Hey, beruhige dich mal, ich musste erst ein Mal selbst damit klar
kommen und außerdem warst du gestern nun wirklich nicht so aufnahmefähig
für so etwas…“ Stimmt ja auch.
„Ah. Ehm… Nun, unsere Pause war dann auch schon zu Ende und
wir mussten wieder über anderen Themen reden. Muss ja nicht jeder
erfahren, dass wir nicht ganz so normal sind, wie wir aussehen.“
“Und was dann?“
„Noja, er hat mir meine Zeichen verbessert und erklärte mir,
was ich bisher immer falsch gemacht hab. Jetzt kann ich sogar die Zeit
anhalten, ohne dass meine Mutter es merkt!“
„Und so etwas bringt dir ein Schüler des Cronos bei? Wie man
gegen Zeitgesetze verstößt?“
“Hab ich mich auch gefragt, aber er hat es halt getan.“
Im Hintergrund hört man unsere Schulglocke läuten.
„Du, ich muss aufhören, es geht jetzt wieder weiter! Viel Spaß
noch!“ Schon hat sie aufgelegt.
Nun, dann waren meine Befürchtungen ja unbegründet, was Sasha
angeht. So als Zeithüter wäre er ja vielleicht sogar ganz gut
für Raven, vielleicht hört sie dann ja mal für eine Weile
auf, die Zeit für die unmöglichsten Dinge anzuhalten.
Ich krame mein Handy wieder zurück in meine nebenstehende Tasche
und kuschle mich unter die Decke. Obwohl es Sommer ist, ist mir doch recht
kalt. Naja, liegt eh an meiner Periode.
Hoffe ich zumindest.
Kurze Zeit später schneien Irie, Ren und Toshi wieder in unseren
Schlafsaal.
„Nein, du gibst es ihr!“, kommandiert Toshi.
Kurz bevor sie die Schiebetür zum Schlafsaal öffnen, höre
ich noch leises Geknister, dann öffnet Irie die Tür.
„Geht es dir schon besser?“, fragt Ren mit besorgter Mine.
„Ja, etwas. Ich hab eine Schmerztablette genommen, also müsste
es jetzt wieder gehen… Zumindest ist das Gefühl, dass mir die
ganze Zeit jemand in die Magengrube tritt, weg.“ Ich schmunzle in
die Runde.
„Na los, mach schon, Ren!“, mit diesem Satz knufft Irie Ren
in die Seite.
„Eh… Ja. Ok.“, gibt Ren zur Antwort. „Hier.“
Er zieht ein kleines, verpacktes Etwas hinter seinem Rücken heraus.
Winzige, rosa Entchen sind auf der Verpackung.
Fragend nehme ich es in die Hand und schüttle es einmal kräftig
durch. Was das wohl ist?
„Es war Iries Idee, aber wir fanden die irgendwie so klasse, dass
wir sie dann doch in die Tat umgesetzt haben. Irie war also der Ideengeber,
Ren hat es ausgesucht und ich hab die Teamkasse dafür geplündert
– wohlgemerkt war jeder damit einverstanden, dass ich das mache,
sie fanden die Idee auch alle irgendwie knuddelig.“, schmunzelt
Toshi mich an.
Fragend schaue ich Irie und Ren an. Hä?
“Na, nun mach schon auf!“, befiehlt Irie auch prompt.
„Ist ja gut, ist ja gut.“ Ok, die Klebestreifen sind schnell
aufgerissen und das Papier entfernt, das darumgewickelt war. Etwas ratlos
drehe ich das Ding in meinen Händen, bis ich herausgefunden habe,
wo oben ist.
„Ach du Schande…“, entfährt es mir.
„Knuddelig, oder? Ist doch total klasse!“, grinst Irie voll
Stolz.
Was mich da aus großen Kulleraugen anblickt, ist ein rosa Plüschschaf.
Ein wirklich sehr knuddeliges, rosa Plüschschaf.
„Es ist eine Wärmflasche. Angeblich soll das ja bei Bauchschmerzen
wie deinen helfen – wenn ich auch immer noch keine Ahnung hab, was
die verursacht.“, schmunzelt Ren mir zu.
„Oh, wie süüüüß!“, ist auch prompt
mein nächster Kommentar. Komm in meine Arme, du Schaf. Mensch, ist
das weich…
„Seht ihr? Ich hab es doch gesagt: Es wird ihr gefallen.“,
grinst Irie.
„Ja, aber ich hab es ausgesucht!“, schmunzelt Ren zurück.
Dass er dann wohl doch nicht – wie eigentlich versprochen –
die ganze Zeit vor dem Gebäude war, verzeihe ich ihm dann auch mal.
Das Schaf ist wirklich klasse.
„Komm, ich geh das Mal mit Wasser füllen. Das kocht inzwischen
ja schon.“ Und schon nimmt Toshi mir das Schaf wieder weg. Och,
menno. Hatte mich gerade dran gewöhnt.
„Und? Wie wirst du es nennen?“, fragt Ren mich von der Seite.
„Hm…“ Gute Frage. „Ich glaube… Ich glaube,
ich nenne es Mää.“
Irie und Ren schauen sich an und brechen dann beide ich schallendes Gelächter
aus.
„Hey! Was ist denn?! Ihr habt nicht gesagt, dass der Name kreativ
sein soll!“, protestiere ich.
In dem Moment kommt Toshi mit meinem gefüllten Mää in den
Raum und fragt sich, was denn wohl in der Zeit seiner Abwesenheit passiert
sei.
„Mää! Gib her!“, grinse ich zu ihm herüber.
„Ren? Unser Kampfküken macht die falschen Geräusche. Du
hättest doch eher ein kleines Huhn kaufen sollen.“, spricht
Toshi Ren mit staubtrockener Stimme an.
„Och nö, die Hühner sahen alle blöd aus, außerdem
passt das Schaf viel besser zu ihr!“, grinst er Toshi an.
Bitte was? Zu mir? Ich hab mich wohl verhört?
Als ich ihn mit blitzenden Augen anstarre, verbessert er sich auch gleich:
„Eh… Ich meinte natürlich zu ihrem Schlafanzug!“
„Jaja, Ren… Jetzt hast du es vermasselt…“ Fies
grinst Irie zu meinem Freund hinüber.
Das Schaf liegt inzwischen wieder in meinen Armen. Hm… Tut gut,
dieses warme Ding bei mir zu haben.
„Nun, wir sind dann auch mal wieder draußen. Werde mir nur
ja schnell wieder gesund – die anderen der Truppe können ohne
ihr Maskottchen ja schon gar nicht mehr vernünftig trainieren. Dauernd
fragen sie mich, wie es dir geht und wann du wieder dabei bist.“,
mahnt mich Toshi mit gespieltem Ernst.
Kurz bevor die drei aus dem Gebäude gehen, kann ich ihre Stimmen
noch durch die dünnen Mauern hören.
„Toshi?“, fragt Irie.
„Hm?“, antwortet Toshi.
„Um was wollen wir wetten, dass Ren jetzt fürchterlich eifersüchtig
auf das Schaf ist?“, kommt es wieder von Irie.
Ich brauch sein Gesicht nicht sehen: Ich kann mir schon vorstellen, wie
er nun grinst…
Schon wieder klingelt mein Handy. Huch? Haben die alle solche Sehnsucht
nach mir?
Ich kuschle mich unter meine Decke, pack das Schaf auf meinen Bauch –
eine wahre Wohltat – und geh ans Telefon.
„Hallo Salima! Hab schon auf dem Display gesehen, dass du anrufst!“,
begrüße ich meine Schwester.
„Hi, Kleine! Du, ich habe gerade nicht viel Zeit, also mache ich
es kurz… Kann es sein, dass du kürzlich jemanden mit einer
recht starken Aura angetroffen hast?“
“Salima, ich kann keine Auren spüren – zumindest nicht
so gut, wie du. Außerdem: Woher willst du das wissen?“
„Ich habe es gespürt. Und selbst wenn du ein absoluter Anfänger
wärst, würdest du die spüren, glaube mir. Also?“
Ich denke kurz nach. „Nun, ich habe nicht auf die Aura geachtet,
aber gestern Abend hatte ich einen recht… heftigen Zusammenstoß
mit einem Mädchen namens Cassiopaya…“
„Cassiopaya sagst du? Hm… Erzähl mir bitte kurz mehr,
was du in Erfahrung bringen konntest.“
“Ich denke, sie ist etwa in meinem Alter. Ich habe sie gestern,
als ich mit Ren bei einem alten Tempel war, dort angetroffen – naja,
ehrlich gesagt hat sie mich getroffen, wenn auch nur fast.“
„Wie meinst du das?“
“Ich bin um haaresbreite einem blauen Energiestrahl – oder
Energieball, ich bin mir da nicht ganz so sicher – ausgewichen.
Sie sagte, ich sei also eine Neue, nannte mir ihren Namen, wünschte
mir noch viel Spaß und verschwand wieder. Achja: Ihre Kleidung war
fast transparent und überall auf ihrem Körper waren so komische
Zeichen.“
„Hm… Sehr merkwürdig… Danke für die Infos,
ich werde mal weiter nachforschen. Ich habe ihre Energie schon ein Mal
gespürt und das war, als ich im Tempel war. Ihre Macht war eine von
beiden und wenn mich nicht alles täuscht war es die stärkere.
Bitte pass auf dich auf, ja, kleine Schwester?“
„Ok, mach ich. Wenn du aber schon Informationen sammelst, gib auch
auf dich Acht, ja?“
„Geht in Ordnung, ich bin doch immer vorsichtig. Schönen Abend
noch!“, mit diesen Worten legt sie auf.
Hm… Ich werte es mal als gutes Omen, dass Salima nicht ganz so
stark besorgt klang, wie es Ren tat.
Aber jetzt ruh ich mich wieder eine Weile aus. Ich glaub, meine Tablette
lässt nach…
Aua…
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